Das existentielle Drama des Innenraums
Welche existentielle und dramatische Bedeutung hat das Erleben eines Innenraumes für einen Menschen? Warum fühle ich mich in der Cafeteria wohl, warum im Aufzug unwohl? Wie hängen die Erfahrung meiner selbst und das Erleben von Räumen zusammen? Im Seminar werden die Teilnehmer sich anhand mehrerer wissenschaftlicher Perspektiven ein vielschichtiges Bild zu der Thematik verschaffen. Der Innenraum wird phänomenologisch, kunsttheoretisch, umwelt- und architekturpsychologisch, evolutionstheoretisch, funktional, physikalisch und schließlich auch neurowissenschaftlich analysiert und kritisch durchdrungen werden. Es entsteht auf diese Weise ein wissenschaftlich fundiertes, kubistisches Panorama der Innenraumerfahrung.
Beginn mit Terminabsprache, Literaturliste und Referatvergabe: 14.04., 14 – 16 Uhr
