Skip to main content
www.hfg-karlsruhe.de logo
08.02.2012
  • Start
  • News
  • Hochschule
  • Lehrende
  • Fachbereiche
  • Lehrveranstaltungen
  • Forschung
  • Presse
Start / Presse / Presseinformationen / PI-Nr. 2010/45, 08.07.2010

PI-Nr. 2010/45, 08.07.2010

WAS WIRD DENKEN HEISSEN? Philosophische Tagung zu „KOGNITION UND PSYCHE IM POSTHUMANEN ZEITALTER“
AnhangGröße
PI-HfG-2010-45.pdf96.94 KB

 
Das menschliche Denken – und mehr noch die menschliche Psyche – sehen sich heute nicht nur gewaltigen Herausforderungen gegenüber, sie sind selbst in ihrer Existenz herausgefordert. Philosophie, Psychoanalyse und Naturwissenschaft zerlegen das Subjekt; Kybernetik, Computer und die modernen Kommunikationssysteme „entmenschlichen“ Beziehungs- und Lebensstrukturen. Diese aktuellen Entwicklungen lassen es gerechtfertigt erscheinen, von einem anbrechenden posthumanen Zeitalter zu sprechen.

Deshalb wird an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe die Frage Martin Heideggers „Was heißt Denken?“ aus seiner berühmten Vorlesung von 1951/52 auf zeitgenössischem Niveau erneut gestellt – und in die Zukunft weitergedacht. WAS WIRD DENKEN HEISSEN? lautet der Titel der philosophischen Tagung, die vom 16. bis 18. Juli – parallel zur HfG-Jahresausstellung SOMMERLOCH – im Vortragssaal des benachbarten ZKM stattfindet.

Die vom HfG-Forschungsinstitut unter der Leitung von Dr. Marc Jongen initiierte Tagung verspricht ein philosophisches Kolloquium mit internationaler Besetzung  über die Grenzen der Theoriekulturen des Poststrukturalismus, der Psychoanalyse, der Kybernetik, der System- und Organisationstheorie sowie der Neurophilosophie hinweg.

Programm:

Freitag, 16. Juli 2010, 18 bis ca. 20 Uhr

18.00 Uhr - Marc Jongen: Begrüßung und Einführung in das Tagungsthema

18.15 Uhr - Rudolf Kaehr:  Memristik – Zur Technologie des Posthumanen? (Keynote Vortrag)
 

 
Samstag, 17. Juli 2010

Sektion I: Das Denken der Zukunft – zwischen Operieren und Imaginieren

10.00 Uhr - Martin Kurthen: Kognitive Strukturen der Zukunft

11.00 Uhr - Annette Bitsch: Lost in Operations. Heideggers und Lacans Konzeptionen des Denkens im Kontext der Kybernetik

12.00 Uhr - Marc Jongen: Prolegomena zu einer künftigen imaginativen Epistemik, die als Meta-Anthropotechnik wird auftreten können
 

Sektion II: Zur Kritik des posthumanen Subjekts

14.30 Uhr - Stefan Herbrechter: Posthumanismus – Subjekt – Text

15.30 Uhr - Luca Di Blasi: Der letzte Übermensch

17.00 Uhr - Giovanni Leghissa: Cyborgisierung des Individuums – Verfirmung der Gesellschaft. Zur Kritik der neoliberalen Organisationstheorie
 

 
Sonntag, 18. Juli 2010

Sektion III: „In denkender Leere“ – Rechnen mit dem Nichts

10.00 Uhr: Cai Werntgen: „Ein Fenster entfernt“ – Skizzen für eine Theorie der Null-Subjektivität

11.00 Uhr: Leo Maier: Visuelle Kalküle

12.00 Uhr: Rudolf Kaehr: Kenogrammatik – Kalküle jenseits phonologischer und visueller Notationen
 

 
/

WAS WIRD DENKEN HEISSEN? - KOGNITION UND PSYCHE IM POSTHUMANEN ZEITALTER
Zeit: Freitag, 16. Juli bis Sonntag, 18. Juli 2010

Ort: Vortragssaal, ZKM, Lorenzstr. 19, 76135 Karlsruhe

  • 2010
  • Presseinformationen
  • Pressefotos
  • Pressemappe
  • Impressum
  • Redaktion
  • Webmaster
  • Suche
  • Sitemap
  • Webmail
  • Intern