Hochschule / Studium
Die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) wurde am 15. April 1992 eröffnet. Sie wurde gemeinsam mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe während der Jahre 1989 bis 1992 von Prof. Dr. Heinrich Klotz gegründet. Diese einmalige Verbindung von Lehr-, Forschungs- und Ausstellungsinstitutionen entspricht der neuen künstlerischen und pädagogischen Aufgabe, die traditionellen Künste auf die Medientechnologie und die elektronischen Herstellungsverfahren zu beziehen.
Seit dem Jahr 2001 ist Prof. Dr. Peter Sloterdijk Rektor der HfG Karlsruhe: "Das Programm der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe ist nicht festgelegt auf bestimmte Tendenzen und Richtungen in der Praxis und in der Theorie der Künste oder gar auf einen Stilbegriff. Die demokratische Struktur der Gesellschaft wie auch das moderne Kommunikationssystem schließen solche Festlegungen und Dogmen aus. Pluralistische Offenheit ist die Basis des Lernens und Lehrens an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe."
Am 28. Januar 2008 bescheinigte der Wissenschaftsrat im Rahmen einer umfassenden Hochschul-Evaluation der HfG Karlsruhe ein ausgezeichnetes Ausbildungskonzept. In seiner Bewertung hob der Wissenschaftsrat besonders die Innovationsfähigkeit, Flexibilität und soziale Kompetenz der Studierenden, Mitarbeiter und Lehrenden hervor und lobte das außergewöhnliche Studienangebot, mit dem sich die HfG als leistungsstarke Lehr- und Forschungsstätte etablieren konnte. Gewürdigt wurden außerdem die moderne Organisationsstruktur der Hochschule sowie die zahlreichen Kooperation mit internationalen Bildungseinrichtungen, ganz besonders aber mit dem benachbarten ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie.
Rektorat:
Prof. Dr. Peter Sloterdijk, Rektor
Prof. Volker Albus, Prorektor
Dr. Uwe Hochmuth, Prorektor
Dr. Marc Jongen, Assistent
Monika Theilmann, Sekretärin

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STUDIUM
An der HfG Karlsruhe werden fünf Studiengänge angeboten, vier Praxisstudiengänge und ein Theoriestudiengang:
Praxisstudiengänge:
- Ausstellungsdesign und Szenografie (Diplomstudiengang)
- Kommunikationsdesign (Diplomstudiengang)
- Medienkunst (Diplomstudiengang)
- Produktdesign (Diplomstudiengang)
Theoriestudiengang:
- Kunstwissenschaft und Medientheorie sowie Philosophie und Ästhetik (Magisterstudiengang)
Innerhalb der Praxisstudiengänge werden außerdem folgende Fächer unterrichtet:
Die vier Praxisstudiengänge schließen mit einer Diplomprüfung ab (Dipl.-Des.), der Theoriestudiengang Kunstwissenschaft und Medientheorie mit dem Magister phil. Die Theoriefächer Kunstwissenschaft und Medientheorie sowie Philosophie und Ästhetik können weiterführen zur Promotion (Dr. phil.). An der HfG Karlsruhe werden keine Bachelor-/Master-Studiengänge angeboten, es herrscht die akademische Freiheit nicht-modularisierter Studiengänge. Diplom, Magister, Promotion – die Abschlüsse an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe werden heute und in Zukunft international anerkannt, die volle Bologna-Kompatibilität ist gewährleistet.
Für die Studierenden der Theoriefächer ist, anders als an den Universitäten, die Wahl eines Praxisnebenfachs obligatorisch. Die Studierenden der Praxisfächer sind zum Studium eines Theoriefachs wie Kunstwissenschaft und Medientheorie oder Philosophie und Ästhetik als Nebenfach verpflichtet.
Für diplomierte Studenten, die bereits an anderen Hochschulen einen Studienabschluss erlangt haben, ist an der Hochschule für Gestaltung ein Postgraduierten-Studiengang eingerichtet worden, der nach einem drei- bis viersemestrigen Studium mit einem Zertifikat abschließt.
Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife sowie die erfolgreiche Ablegung einer Aufnahmeprüfung.
Die vier Praxisstudiengänge der HfG sind durchlässige Studienfelder, die intensive Bezüge zu anderen Fächern zulassen und je nach Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt der beteiligten Hochschullehrer unterschiedliche Akzentuierungen erfahren. Die medientheoretische Analyse durchdringt die Praxisveranstaltungen, andererseits wird die medientheoretische und kunstwissenschaftliche Ausbildung durch einen unmittelbaren Praxisbezug konkretisiert.
Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten: Bewerbung
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AUSSTATTUNG
Studios:
Großes Bühnenstudio / Videostudio / Filmstudio / Filmschnittstudio / Fotostudio und Labor / Soundstudio / 3D-Labor / Multimediastudios / Computerstudio / Digitale Bildbearbeitung / CAD-CAM-Labor
Werkstätten:
Designmodellbau / CNC-Zentrum / Elektrowerkstatt / Holzwerkstatt / Metallwerkstatt / Porzellanwerkstatt / Siebdruckwerkstatt / 3D-Plotter / Rapid Prototyping
Sonstiges:
Bibliothek / Diathek / Mediathek / Zentrale Geräteausleihe / EDV-Netzwerk
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INFORMATIONSBROSCHÜRE

Download der deutschen Informationsbroschüre
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JAHRESBERICHT 2008/09

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