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07.02.2012
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Start / Forschung an der HfG / Die Zukunft des Fernsehens

Die Zukunft des Fernsehens

Weltweites Pilotprojekt: Neues HfG-Institut entwickelt Inhalte für 3D-Kino und -TV
 
Die Zukunft des Fernsehens ist dreidimensional. Während die Bildschirme immer flacher werden, entwickelt sich die Bilddarstellung in die dritte Dimension: 3D ist angesagt. Dabei ist der überragende Erfolg des Kinohits Avatar nur der Auftakt zu einer Entwicklung, von der Ludger Pfanz eine ungeheure Dynamik erwartet. „Wir stehen am Anfang einer visuellen Revolution“, ist sich Pfanz sicher. Ludger Pfanz leitet das Anfang 2010 neu gegründete Institut „Expanded 3 Digital Cinema Laboratory“, das an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe eingerichtet wurde.
 
Die ersten Fernsehgeräte, mit denen man ohne störende Brillen in 3D sehen kann, stehen seit 2009 an der HfG und beflügeln die Phantasie von Studierenden, Professoren und Mitarbeitern. Wer als erster passende Inhalte für die neue Technologie entwickelt, der wird auf dem expandierenden Markt erfolgreich sein. Das hat auch das Land Baden-Württemberg erkannt: Das „Expanded 3 Digital Cinema Laboratory“ wurde vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung mit 500.000 Euro für die erforderliche Technologie ausgestattet. „Wir freuen uns sehr über das damit verbundene Vertrauen“, sagt Ludger Pfanz, „das das Land in den Technologiestandort Karlsruhe und speziell in die HfG hat.“
 
Das Institut, an dem auch das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie beteiligt ist, wird nun weitere Mittel für die Durchführung von internationalen studentischen Fortbildungen akquirieren und einen internationalen Kongress zum Thema „3D Future Cinema / Future TV“ auf den Weg bringen. Partnerinstitutionen sind bisher die City University of Hongkong, die University of New South Wales - iCinema Research Centre in Australien, die Bucharest National Film & Theatre University in  Rumänien und die „Universidad de bellas artes“ in La Laguna Spanien. Außerdem wurden Kooperationen mit dem Fernsehkanal „arte“ vereinbart und mit Hardware- und Software-Produzenten, darunter der  Karlsruher Firma „KARY-Multimedia“, Hersteller der innovativen autostereoskopischen Deep3DFly-Monitore.
 
Kontakt:
Ludger Pfanz (Foto: Evi Künstle, HfG Karlsruhe)
 
Ludger Pfanz, HfG Karlsruhe

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